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Sunday, May 7, 2017

Fleißig wie die Bienchen

Mit dem festen Beschluss, hier wieder öfter zu posten, melde ich mich aus der Versenkung und einem Update zum Löwenzahnhonig. Wir hatten schon mal welchen gemacht, vor Jahren. Dieses Mal haben wir das Rezept noch etwas verbessert, und ich habe die Mengen abgewogen.

Geflückt haben wir auf dieser Wiese in einem benachbarten Gemeinschaftsgarten. Als wir fertig waren, war nicht mal zu sehen, wo wir gesammelt hatten, weil es soooo viel Löwenzahn gab.


Insgesamt waren es 540 g Löwenzahnköpfe (mit Grün, ich mache das nicht ab). Ich habe sie in zwei Portionen aufgeteilt und in je 2 l Wasser eingeweicht für zwei Stunden. Dann aufgekocht und abkühlen lassen. Statt sie über Nacht stehen zu lassen, wurden sie nach ca. 5 Stunden schon eingekocht. Abfiltriert durch Sieb und Tuch, dann plus je 2 kg Zucker (ich nehme raffinierten normalen Zucker, weil ich es nicht einsehe, Rohrohrzucker zu verwenden, der um die halbe Welt gekarrt werden muss; dann doch lieber aus einheimischen Zuckerrüben) und den Saft je einer (kleinen, halb vertrockneten) Zitrone. Zitronenschale habe ich diesmal wirklich nur ein winziges winziges bisschen rein. Und dann kochen, kochen, kochen. Es bringt nichts, wenn das Zeug nur schwach siedet. Es muss richtig kochen, denn nur, wenn es eindampft, wird es Sirup. Auch so dauert es bei der Menge schon ziemlich lange. 

Noch ein Trick: Wenn man einen Test macht, ob es schon dickflüssig genug ist: LANGE warten. Erst, wenn es richtig kalt ist, sieht man die endgültige Konsistenz. Die ist dieses Mal wirklich perfekt geworden, und der Honig schmeckt sehr lecker. 



Und wer keine Zeit oder keinen Löwenzahn hat: Inzwischen gibt es Löwenzahnhonig sogar käuflich zu erwerben, und zwar bei rootsofcompassion. Allerdings heißt er da "Vonig", was mich ja direkt abhalten würde. Bei dieser V-Unsitte stellen sich mir die Nackenhaare auf. Vurst. Vleisch. Väh, vie ekelhavt.

Sunday, April 24, 2011

Tame the lion!

How often do we vegans hear the sentence: "Oh yeah, vegan, cool thing, but I could never live without honey!"
...
Ok, not so often. But the truth is: There is vegan honey, and it's easy to make. We followed this recipe (german, lots of helpful pictures): Löwenzahnhonig. Next time, we will try to use more dandelions and less lemon, but it is already very good.


Preparation time: 2.5 hours in the evening, 2.5 hours in the morning
Suggested music: Dandelion, of course


Ingredients:
  • 3 handful of dandelion blossoms (without bugs)
  • 1 L water
  • 1 kg sugar
  • 1/2 lemon (juice and grated zest)


What to do:
  1. Put the dandelion blossoms in a pot and add the water. Let rest for about 2 hours. Every 15 minutes, check for the little bugs that you oversaw during plucking and rescue them. They don't like the cold water, so they will crawl to the surface and look out for a helping deus hand ex machina.
  2. Bring the water to a boil, then let cool and rest over night.
  3. In the morning, decant the water. We used a noodle strainer for the big parts, and then filtered through two layers of kitchen roll paper.
  4. Put the filtered liquid back in the pot (it should be a much larger pot), add the sugar and the lemon, and bring to a boil.
  5. Let simmer for 1-2 hours without lid, until the consistency is honey-like. Put a small drop on a plate and let cool to check the final consistency.
  6. Fill in clean glas jars and close.