Monday, January 30, 2012

Ein Hoch auf den Schnellkochtopf!

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Ohje, hier hat sich ja lange nichts getan. In unserem Leben dafür schon. Wir führen nämlich jetzt keine schröckliche Fernbeziehung über 1000 km mehr, sondern wohnen zusammen im wunderbaren Berlin. Eine tolle Küche haben wir natürlich auch, und zu dieser schenkte uns meine Mutter zu Weihnachten (gewünscht!) einen Schnellkochtopf. Ich bin wirklich begeistert von dem Gerät! Mit den wild pfeifenden Ungetümen aus meiner Kindheit hat das gar nichts mehr zu tun. Füllen, schließen, aufheizen - dann sieht man ein paar bunte Ringlein, schaltet den Herd runter, wartet die entsprechende Zeit ab, und fertig.

Bei mir wurden selbstgekochte Bohnen und Kichererbsen nie richtig weich, selbst mit nachts einweichen. Da konnte ich das Zeug 90 Minuten kochen, und es war immer noch nicht gut. Aber jetzt, endlich! Eingeweichte Hülsenfrüchte 15 Minuten auf der zweiten Stufe des Topfes, und sie sind wunderbar weich. Ansonsten haben wir bisher noch Kartoffeln drin gekocht, was auch super funktioniert. Und dann spart das Ding auch noch Energie! Muss man wirklich haben, besonders als Veganer :-)

Und in der nächsten Maus gibt es hoffentlich wieder leckeres Futter aus unserer wunderhübschen Küche.



Nothing has happened in this blog for a long time. But our life has changed considerably: We do no longer have a long distance relationship of 1000 km, but live instead together in wonderful Berlin. We also have a beautiful kitchen, and because of that, my mother gave us a pressure cooker for Christmas (we wished for one). I am totally happy with this thing! It is nothing like the scarily whistling monsters that I know from my childhood. Fill it, close it, heat it up - a few colored rings appear, turn down the heat, wait a few minutes, done.

Whenever I cooked beans or chickpeas myself - even with soaking over night - they never became really soft. I sometimes boiled them for 90 minutes, and it did not help. But now, soaked beans or peas 15 minutes on the second heating level of the pressure cooker, and they are perfectly soft. Other than that, we also cooked potatoes in it, which was really fast as well. And the thing even saves energy! THE kitchen equipment must-have, especially for vegans :-)

And I hope that in the next post, there will be tasty food again, from our beautiful kitchen.

Tuesday, November 1, 2011

Happy World Vegan Day!

Wir wünschen allen einen wunderbaren Weltvegantag!
A wonderful world vegan day to everyone!


Das ist ein normal großer halloweeniger Carribbean Sponge Cake, das Marzipan ist mit pflanzlichem Aktivkohlepulver vermischt, wie auf VG-zone beschrieben.

The recipe is a normal sized Halloween Carribbean Sponge Cake, the marzipan is colored black with vegetable powdered carbon, as described on VG-zone.

Sunday, September 25, 2011

Lasagne

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Gäbe es jemals einen veganen Lasagne-Wettbewerb, der tollste Mann der Welt würde ihn sicherlich sofort gewinnen! Rezept für zwei sehr hungrige Veganer, oder solche, die gerne kalte Lasagne zum Frühstück genießen.



Zubereitungszeit: 60 minuten
Musik: Öxxö Xööx - der Name ist so putzig! Und die Musik sehr hübsch.

Zutaten:
  • 2 Zwiebeln
  • Olivenöl
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 kg Tomaten
  • 100 mL Rotwein
  • Pfeffer, Salz, italienische Gewürze (mindestens Oregano und Thymian)
  • 125 g Oliven
  • 150 g Cashews
  • 150 g Sojagranulat
  • Hafer- oder Sojasahne (optional)
  • Lasagneplatten
  • Hefeschmelz (siehe unten)

Zubereitung:
  1. Zwiebeln würfeln und in einem großen Topf in Olivenöl anbraten. Knoblauch zerkleinern und dazugeben.
  2. Tomaten würfeln und mit dem Wein dazugeben. Offen kochen lassen, damit es eindicken kann.
  3. Nach Lust und Laune die Gewürze dazugeben, 20 Minuten kochen lassen.
  4. Oliven halbieren und mit den Cashews dazugeben. Sojagranulat und optionalen Schuss Hafersahne hinzufügen.
  5. Abwechselnd Soße und Lasagneplatten in eine Auflaufform schichten. 
  6. Hefeschmelz* machen und darüber geben.
  7. Im Ofen bei 180-200 °C 15-20 Minuten backen. Wenn die Lasagneblätter weich ist, ist die Lasagne fertg. Gen Ende kann man noch kurz die Grillfunktion anschalten, so vorhanden, um dem Hefeschmelz etwas Kruste zu verpassen.
*Hefeschmelz: Hier unser famoses Hefeschmelzvideo:



If there ever was a vegan lasagna contest, the most wonderful man in the world would certainly win! Recipe for two very hungry vegans, or those who like cold lasagna for breakfast.

Preparation time: 60 minutes
Suggested music:  Öxxö Xööx - the name is so cute! And the music is very nice.

Ingredients:
  • 2 onions
  • olive oil
  • 2 cloves of garlic
  • 1 kg tomatoes
  • 100 mL red wine
  • pepper, salz, italian herbs (at least oregano and thyme)
  • 125 g olives
  • 150 g cashews
  • 150 g granulated soy flakes
  • oat or soy cream (optional)
  • sheets of lasagne
  • nooch sauce 

What to do:
  1. Dice the onions and saute them in a bit pot in olive oil. Mince the garlic and add.
  2. Dice the tomatoes and add, together with the wine. Let boil without lid so liquid can escape.
  3. Add the spices depending on your mood and let boil for about 20 minutes.
  4. Slice the olives in half and add with the cashews. Add the granulated soy flakes and cream if using.
  5. Take a casserole dish and add alternating layers of the tomato sauce and lasagne sheets.
  6. Prepare nooch sauce (see subtitled video above) and add over the lasagne.
  7. Bake in the oven at 180-200 °C for 15-20 minutes. It is done when the lasagne sheets are not hard anymore. If your oven has a grill setting, you can activate it in the end to give the nooch sauce a crust.

Monday, August 8, 2011

Joy to the World

When I was already vegan, omni-friends gave me "Joy of Cooking" for my birthday, saying that I could veganize a lot of recipes. While this might be true, and while it tells you even how to cook on a fire and all these important things, it also tells you how to do awful stuff with animals. Detailed. Far too detailed. I was unsure whether to keep it or not - it is quite thick and heavy, but then I had the perfect idea: Veganize the whole book!


Use it to collect all the stickers from shops,


collect all the flyers from restaurants,


and, most importantly, use it to remember the events you visited and the awesome vegan people you met, asking them to write something in it over some very meaty page.


With every little bit, there is less cruelty and more love. Ha!

Cookbook shelf
I hope that this is a useful idea for your own cookbook and flyer collection!

Sunday, August 7, 2011

Bücher

The following entry is in german, because it is about two german books. There might be more german entries in the future, as most people who read this blog are from Germany, or so it seems. Any objections? :-)

Bisher habe ich mich beim Lesen von Büchern über Veganismus und verwandte Themen eher zurückgehalten. Ich weiß ja, warum ich es mache. Nun habe ich aber entdeckt, dass es durchaus doch spannend sein kann.


Karen Duve - Anständig essen

Hoch gelobt von vielen - böse verurteilt von anderen. Die Autorin beschreibt ihre eigenen Erfahrungen. Als "Durchschnittsomni" möchte sie wissen, was Vegetarier, Veganer oder Frutarier dazu bewegt, sich solche Umstände mit dem Essen oder gar dem ganzen Leben zu machen. So beschließt sie, jeweils zwei Monate entsprechend zu leben. Das Buch ist chronologisch geordnet - zunächst die "Bio-Zeit", dann vegetarisch, vegan, und schließlich frutarisch. Es endet mit ihrem Fazit, und sie lebt nun fast vegan (daher die oben erwähnten bösen Verurteilungen). Zwischengeschoben sind informative Kapitel, z.B. über Milchkonsum. Die Stärke des Buches liegt nicht einfach im Informationsgehalt, sondern erstens darin, dass sich jeder Omni mit ihren Anfängen identifizieren kann und zweitens (und vor allem) in ihrer grandiosen Schreibweise. Keine Moralkeule, sondern sarkastisch-trockene Sätze liefern dem Leser die Fakten.

Ich habe das Buch gekauft, weil meine Mutter mir letztens mal wieder Hefezopf vom Bäcker andrehen wollte ("Ich glaube nicht, dass da Milch drin ist!" und "Ein bisschen bringt dich auch nicht um"), und ich es ihr zu lesen geben wollte. Dazu musste ich es aber natürlich zunächst selbst lesen. Sie war jedenfalls sehr begeistert von dem Buch und achtet mit ihren über 70 nun auch verstärkt auf das, was sie einkauft. Hafermilch statt Kuhmilch zum Beispiel. Und sie empfiehlt das Buch allen Leuten in ihrem Umkreis. Yay!


Bernd Drosihn - Tofu: Vom skurrilen Kampf um ein unscheinbares Weltnahrungsmittel

Aufmerksam wurde ich auf dieses Buch durch einen Zeitungsartikel: Von Tofu-Spakkern und Fleischbeamten. Insbesondere dieser Absatz hat mich interessiert:
"Das umstürzlerische weiße Material [Tofu] mit langer Tradition in der asiatischen Küche, das aus geronnener Sojamilch in einem Verarbeitungsprozess hergestellt wird, der dem von Käse ähnelt, wurde in Deutschland schließlich als „Milchimitat“ verboten. Erst seit 1989, nach einer erfolgreichen Klage vor dem Europäischen Gerichtshof in Luxemburg, dürfen Tofu und Sojamilch in Deutschland verkauft werden, ohne dass rechtliche Konsequenzen drohen."
Was? Tofu verboten? Unglaublich! Das Tofu-Buch wanderte sofort auf meine Amazon-Wunschliste, und ich versuchte völlig erfolglos, genaueres über das Tofu-Verbot herauszufinden. Glücklicherweise gibt es auch Leute, die etwas von der Juristerei verstehen, und so forschte einer nach. Hier sind die zugehörigen Paragraphen: Ein Stück Rechtsgeschichte: Tofu und Pflanzenmilch verboten.

Vor zwei Wochen war das Vegan-Vegetarische Sommerfest in Berlin, und ich konnte mich nicht zurückhalten, als ich das Tofu-Buch dort an einem Stand erblickte. Es ist recht dünn, und ich hatte es durchgelesen, bevor ich wieder in Paris war. Im Gegensatz zu Duves Buch ist es recht chaotisch geschrieben. Ganz grob chronologisch, aber es springt vorwärts und zurück, man weiß nie genau, von welcher Zeit jetzt gerade die Rede ist, oder was das Kapitel über die Bundeswehr mit Tofu genau zu tun hat. Dennoch ist das Buch sehr unterhaltsam, lehrreich und spannend, und ich kann es nur empfehlen! Allerdings eher für Leute, die Tofu sowieso schon mögen. Drosihn scheint jedenfalls ein sehr sympathischer Mensch zu sein, der den Mut hatte, seine Ideale und seinen Nonkonformismus auszuleben, und das finde ich, die immer eine gewisse "Sicherheit" als Hintergrundgefühl braucht, sehr bewundernswert. Tofu verboten - da komme ich immer noch nicht drüber hinweg. Aber solchen Leuten verdanken wir, dass wir Tofu & Co. heute in jedem Supermarkt bekommen - Danke dafür!

Thursday, July 14, 2011

Vegan Planet

When I became vegan, I bought some cookbooks. One of those, Vegan Planet, I used a lot in the beginning, and then, somehow, not anymore. I don't know why - it looks pretty and the recipes were tasty. When I flip through it, I instantly remember the feeling of my first months as a vegan - a very good feeling of a summer full of discoveries and happiness and, most importantly, the friendship of some of the most wonderful people I got to know in my life. So my task last weekend was: Cook something from Vegan Planet!

For one day, I chose Chilled Ginger-Peach Soup with Cashew Cream - a soup that tastes like a smoothie! Perfect.


And for the next, Walnut Crusted Millet and Celery Root Croquettes, with the recommended Yellow Pepper Coulis. Very good! Although I did not taste much of the walnut crust, which is a pity.

Yeah, I will never become a food photographer :-)
So, if you are searching for another vegan cookbook for all occasions that looks pretty (no photos though) and tastes good, I can definitely recommend this one. It is very well suited for beginners, as it has a well-written chapter about "vegan basics", featuring nutrition, reasons for being vegan, hidden animal ingredients, and presenting food that the average omni has never used before, like flax seeds or tempeh.

Tuesday, July 12, 2011

Pancakes for breakfast

The most wonderful man in the world makes the most wonderful pancakes in the world for breakfast. So here's the recipe, including a recipe for chocolate sauce by our swedish friends.

Pancake with strawberries and vanilla oat whipped cream.


Preparation time: about 30 minutes total.
Suggested music: Swedish medieval music from Patriarkus!

Ingredients for the pancakes:
  • 150 g flour
  • 250 mL soy milk
  • 2 teaspoons baking powder
  • 3 tablespoons sugar
  • 1/2 teaspoon salt
  • 1 egg replacement (e.g. 1 tablespoon soy flour; it seems this is not even necessary, we left it out and it still worked)
What to do:
  1. Mix flour, baking powder, sugar, and salt.
  2. Add soy milk and optional egg replacement while stirring.
  3. Pour small portions of the batter into a pan over medium heat. Brown lightly from both sides.

Pancake with vanilla oat ice cream and chocolate sauce.


Ingredients for the chocolate sauce:
  • 1 part cocoa powder (the one used for baking)
  • 1 part sugar
  • 1 part water
  • dash of salt
What to do:
  1. Mix the cocoa powder and sugar in a small pot. Add the water bit by bit while stirring.
  2. Bring to a boil on the stove. Let simmer until it thickens a bit.